Nächtlicher Sucheinsatz der Rauriser Bergrettung

Ein stundenlanger nächtlicher Sucheinsatz nach einem abgestürzten Paragleiter-Piloten endete mit dem Fund eines Kinderluftballons.
Am späten Montagabend erfolgte die Alarmierung der Bergrettung Rauris. Ein Jäger hatte im Embacher Teufenbachtal einen vermeintlich abgestürzten Paragleiter im felsdurchsetzten, steilen Gelände unterhalb des Gipfels des Mitterkögerl (2098m) entdeckt.

Ein von der Leitstelle Zell am See beorderter Suchflug des NAH Alpin Heli 6 musste wegen der einbrechenden Dunkelheit erfolglos beendet werden. Der Polizeihubschrauber Libelle FLIR konnte aufgrund der Wetterlage nicht starten.
Die Rauriser Bergretter stiegen daher in das unwegsame Gelände und konnten kurz vor Mitternacht das Objekt entdecken und bergen. Es handelte sich zum Glück nur um einen bunten, relativ großen Kinderballon, der sich immer wieder im Wind aufgebläht hatte. Nach einer weiteren Abklärung des umliegenden Geländes zogen sich die Einsatzmannschaften daraufhin bei strömendem Regen aus dem Einsatzgebiet zurück.

„Für uns ist eine solche Alarmierung – auch im Zweifelsfall – immer wichtig und richtig. Auch wenn, wie in diesem Fall, erfreulicherweise kein verunglückter Paragleiter zu finden war“, sagt Wolfgang Rohrmoser.